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Von Ödipus zu Eichmann
Kulturanthropologische Voraussetzungen von Gewalt

Tagung der Internationalen Forschungsgruppe "Film & Theologie"
und der
ARGE "Politik - Religion - Gewalt" der ÖFG

17. bis 20. Juni 2010

im Universitätszentrum Theologie (UZT) der Karl-Franzens-Universität Graz


Achtung:


Aufgrund der unerwartet grossen Nachfrage ist die Veranstaltung

AUSGEBUCHT

.
Falls Sie Interesse an einer Aufnahme in die Warteliste haben, bitten wir um ein E-Mail an filmtagung@uni-graz.at. Sie werden in der Reihenfolge der Anmeldungen nachgereiht und sofort informiert, wenn Sie bei Verhinderung einer teilnehmenden Person nachrücken.

Wir bitten um Ihr Verständnis!

Hier finden Sie das genaue Tagungsprogramm! (PDF)

Topic:

Die heute notwendig gewordene politische Auseinandersetzung mit religiösen Fragen bedarf einer Klärung der kulturanthropologischen Voraussetzungen des Verhältnisses von Politik, Religion und Gewalt. Unterschiedliche kulturtheoretische Erklärungsansätze - psychoanalytische, philosophische, religionswissenschaftliche, theologische u.a. - sollen in dieser Tagung mit filmischen Beispielen in Beziehung gesetzt werden, in denen die Frage der Gewalt eine zentrale Rolle spielt. Als Referenzautoren, auf die in den Tagungsbeiträgen Bezug genommen wird, dienen etwa Sigmund Freud, Rene Girard, Pier-Paolo Pasolini, Elias Canetti, Jacques Lacan, Slavoj Zizek, Hannah Arendt, Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, Ruth Cohn und Emmanuel Levinas.

Als Referenzfilme, die auf der Tagung in voller Länge gezeigt werden, wurden ausgewählt:

  • EDIPO RE - BETT DER GEWALT, Regie: Pier-Paolo Pasolini (Italien/Marokko 1967)
  • EIN SPEZIALIST: ADOLF EICHMANN, Regie: Eyal Sivan, Rony Brauman (Frankreich/Israel u.a. 1998)
  • DAS WEISSE BAND, Regie: Michael Haneke (Österreich/Deutschland u.a. 2009)
  • ZUM BEISPIEL BALTHAZAR, Regie: Robert Bresson (Frankreich/Schweden 1966)
  • WEEK END, Regie: Jean-Luc Godard (Frankreich/Italien 1967)

    Den ausgewählten kulturtheoretischen Ansätzen wie auch den Filmen ist - bei aller Unterschiedlichkeit - gemeinsam, dass sie ihren Ausgangspunkt bei gesellschaftlichen Krisensituationen und Grenzerfahrungen nehmen. Gemeinsame Filmsichtungen, Regisseursgespräche, systematische Referate und Round Tables sollen das komplexe Wechselspiel zwischen Politik, Religion und Gewalt aufzeigen und reflektieren.


    Abbildungsnachweis: Screenshot aus DAS WEISSE BAND mit freundlicher Genehmigung der WEGA-Film, Wien

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