Brigadier Mag. Gustav E. Gustenau
                                                                            Geboren: 13.11.1959 in Wien
                                                                            Verheiratet, drei Kinder

 

 

Berufliche Laufbahn

2002-2003           Beauftragt mit der Darstellung der Teilstrategie „Verteidigungspolitik“ des BMLV

seit 2002              Verbindungsperson des Bundesministeriums für Landesverteidigung zum Sekretariat des Nationalen Sicherheitsrates

2000-2002           Vertreter des Bundesministers für Landesverteidigung in der Regierungskommission zur Ausarbeitung der österreichischen Sicherheits- und Verteidigungsdoktrin

seit 2000              Stellvertretender Leiter der Direktion für Sicherheitspolitik und Stellvertretender Leiter des Büros für Sicherheitspolitik des Bundesministeriums für Landesverteidigung

                          Berater des Bundesministers für Landesverteidigung im Bereich Sicherheitspolitik

seit 2000              Lehrauftrag am Fachhochschulstudiengang „militärische Führung“ an der Theresianischen Militärakademie im Fach „Sicherheitspolitik“

1999-2001           Leiter des Instituts für Internationale Friedenssicherung an der Landesverteidigungs­akademie, Wien

1997-1998           Leiter der Projektgruppe für Internationale Friedenssicherung an der Landesverteidigungs­akademie, Wien

·         Evaluation der aktuellen Probleme im Zusammenhang mit den internationalen Einsätzen des Österreichischen Bundesheeres

1989-1997           Forschungstätigkeit am Institut für Strategische Grundlagenforschung der Landes­ver­teidigungs­akademie, Wien

·         Schwergewicht: Kriegstheorie, Konfliktforschung (insbesondere auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien) sowie österreichische Sicherheitspolitik

·         Lehrtätigkeit an der Landesverteidigungsakademie und der Theresianischen Militärakademie

1984-1989               Kompaniekommandant und Lehroffizier an der Artillerieschule, Baden

1981-1984           Verschiedene Funktionen im Panzerartilleriebataillon 3

 

Ausbildung

1984-1988           Universität Wien, Magister philosophiae aus Politikwissenschaften, Geschichte und Philosophie

·         Spezialisierung in den Bereichen Ost- und Ostmitteleuropäische Geschichte, politische Theorie und politische Philosophie

1978-1981           Theresianische Militärakademie, Wiener Neustadt (Waffengattung Artillerie)

1977-1978           Einjährig Freiwilligendienst beim Österreichischen Bundesheer

1969-1977           Humanistisches Gymnasium des Jesuiten Ordens, Kalksburg

 

Sicherheitspolitische Ausbildung und Forschung

2000 (Mai, Juni)    Forschungsaufenthalt an der RAND Graduate School, Washington, USA
Challenges, New TechniquesDefense Analysis for the 21st Century

1999 (Juni, Juli)     Forschungsaufenthalt am Institut für Sicherheitsstudien der WEU, Paris, Frankreich
The Development of CFSP and the Role of “Post-Neutrals” in the W/EU Framework”

1998 (Okt., Nov.)  Studien über „Die Rolle Bewaffneter Kräfte in Internationalen Friedenserhaltenden Einsätzen aus der Sicht beteiligter ziviler Organisationen“ am Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik, Genf, Schweiz

1991 (Aug., Sept.)  Sommerakademie zum Thema Sicherheitspolitik an der Hessischen Stiftung für Frieden und Konfliktforschung, Deutschland

1990 (Aug., Sept.)  Internationaler Sommerkurs zum Thema Sicherheitspolitik an der Christian Albrechts Universität, Kiel, Deutschland

 

Weitere Funktionen und Mitgliedschaften

seit 2000              Gründungs- und Vorstandsmitglied der Österreichischen Euro-Atlantischen Gesellschaft

seit 2000              Mitglied des International Institute for Strategic Studies (IISS), London, UK

seit 1999              Vorsitzender der Studiengruppe „Regional Stability in South East Europe“

                          im PfP-Konsortium

1995-1999               Generalsekretär der Gaminger Initiative (Vereinigung der mitteleuropäischen Berufs- und Reserveoffiziersverbände)

1993-2001           Generalsekretär der Österreichischen Offiziersgesellschaft (ÖOG)


Publikationen

 

1. Herausgeber oder Mitherausgeber

Ten Years after: Democratisation and Security Challenges in South East Europe, Band II, PfP Consortium, Landesverteidigungsakademie, Faculty of Philosophy, Institute of Defence, Universität Skopje, Wien (2001).

Humanitäre militärische Intervention zwischen Legalität und Legitimität, Baden-Baden (2000).

Gustav E. Gustenau, Walter E. Feichtinger (Hg.), Parameter bewaffneter Konflikte. Die Kriege um das Kosovo 1998/1999 und in Tschetschenien seit 1999 im Vergleich, Wien (2000).

Hans-Joachim Giessman, Gustav E. Gustenau (eds.), Security Handbook 2001, Baden-Baden (2000).

Ethische Aspekte von Interventionen, Baden-Baden (2000).

 

Die Konfliktentwicklung auf dem südlichen Balkan I, Informationen zur Sicherheitspolitik (17), Landesverteidigungsakademie, Wien (1999)

 

Die Konfliktentwicklung auf dem südlichen Balkan II’, Informationen zur Sicherheitspolitik (18), Landesverteidigungsakademie, Wien (1999)

 

2. Beiträge in Büchern

 

Ein Paradigmenwechsel in der österreichsichen Außen- und Sicherheitspolitik? – zur Ausarbeitung einer neuen Sicherheits- und Verteidigungsdoktrin, in: Erich Reiter (Hg.), Jahrbuch für internationale Sicherheitpolitik 2001, Hamburg, Berlin, Bonn (2001), S. 955-964.

 

Towards a Common European Policy on Security and Defence, in: Landesverteidigungsakademie Wien, Militärwissenschaftliches Büro (Hg.), Security-Political Dialogue 99, Wien (2001), S. 111-127.

 

‘Politisch-strategische Überlegungen zur Operation ‘Allied Force’’, in: Erich Reiter (ed.), Der Krieg um das Kosovo 1998/99, Mainz (2000), pp 81-91.

 

Mitherausgeber und Autor des ‘Handbuch Sicherheit 2000’, Baden Baden (2000)

                     • Vorwort und Analyse der Sicherheitspolitik von Slowenien, Kroatien, BRJ, BH und FYROM.

 

Slovenia, in: Hans J. Giessman, Gustav E. Gustenau (Hg.), Security Handbook 2001, Baden-Baden (2000), S. 385-396.

 

Gustav E. Gustenau, Walter Feichtinger, Der Krieg in und um Kosovo 1998/1999 – Politisch-strategische Zielsetzungen und operative Merkmale, in: jens Reuter, Konrad Clewing (Hg.), Der Kosovo Konflikt. Ursachen-Verlauf-Perspektiven, Klagenfurt et al (2000), S. 467-484.

 

‘Military Implications of NATO Enlargement, in: Paul Luif (Hg.), Security in Central and Eastern Europe. Problems–Perceptions–Policies, Austrian Institute for International Affairs, The Laxenburg Papers, Nummer 12, Wien, (1998), S. 371-384.

 

‘Europa: Friedensgemeinschaft oder Schauplatz bewaffneter Konflikte?’, in: Erich Reiter (Hg.), Maßnahmen zur internationalen Friedenssicherung – Schriftenreihe Forschungen zur Sicherheitspolitik 3, Graz (1998)

 

Die Rolle der Nato im südosteuropäischen Krisenraum. Möglichkeiten und Grenzen von Friedensoperationen, in: Erich Reiter (Hg.), Jahrbuch für internationale Sicherheitspolitik 1999, Hamburg (1998), S. 724-740.

 

Das Selbstbestimmungsrecht anhand der Beispiele Sloweniens und Kroatiens aus militärischer Sicht, in: Erich Reiter (Hg.), Grenzen des Selbstbestimmungsrechts - Die Neuordnung Europas und das Selbstbestimmungsrecht der Völker, Graz, Wien, Köln (1997), S. 176-193.

 

Hans-Joachim Giessman (ed.), Handbuch Sicherheit 1997 - Militär und Sicherheit in Mitteleuropa im Spiegel der NATO-Erweiterung. Daten-Fakten-Analysen, Baden-Baden (1997)

                     • Analyse der fünf ehemaligen jugolsavischen Republiken

 

Gustav Gustenau, Georg Pfeifer, Bosnien-Herzegovina, in: Hans-Joachim Giessman, Ursel Schlichting (Hg.), Handbuch Sicherheit 1995 – Militär und Sicherheit in Mittel- und Osteuropa. Daten-Fakten-Analyse, Baden-Baden (1995), S. 67-84.

 

Gustav Gustenau, Georg Pfeifer, Bundesrepublik Jugoslavien, in: Hans-Joachim Giessman, Ursel Schlichting (Hg.), Handbuch Sicherheit 1995 – Militär und Sicherheit in Mittel- und Osteuropa. Daten-Fakten-Analyse, Baden-Baden (1995), S. 107-120.

 

Gustav Gustenau, Georg Pfeifer, Kroatien, in: Hans-Joachim Giessman, Ursel Schlichting (Hg.), Handbuch Sicherheit 1995 – Militär und Sicherheit in Mittel- und Osteuropa. Daten-Fakten-Analyse, Baden-Baden (1995), S. 151-166.

 

Gustav Gustenau, Georg Pfeifer, Makedonien, in: Hans-Joachim Giessman, Ursel Schlichting (Hg.), Handbuch Sicherheit 1995 – Militär und Sicherheit in Mittel- und Osteuropa. Daten-Fakten-Analyse, Baden-Baden (1995), S. 203-212.

 

Gustav Gustenau, Georg Pfeifer, Slovenien, in: Hans-Joachim Giessman, Ursel Schlichting (Hg.), Handbuch Sicherheit 1995 – Militär und Sicherheit in Mittel- und Osteuropa. Daten-Fakten-Analyse, Baden-Baden (1995), S. 359-368.

 

Beitrag in: National Security – Trends and Alternatives, Schriftenreihe der Landesverteidigungsakademie 2/1995, Wien (1995), S. 126-149.

 

Beitrag in: J.D. Kozar (Hg.), The War in Yugoslavia and the Future European Security: An Austrian View, Slowenisches Verteidigungsministerium, Centre for Security Studies, Ljubljana (1993).

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3. Papers und Monographien

 

Zur Sicherheitspolitik der Republik Slowenien, Institut für Strategische Grundlagenforschung, National Defence Academy, Wien (November 1991)

 

Beitrag in: G. Wettig (Hg.), Sicherheits- und Bedrohungsvorstellungen in Ostmitteleuropa, Bundesinstitut für Ostwissenschaftliche Studien, Köln (Mai 1995)

 

Bosnien-Herzegowina: Der Friedensprozeß, Info-Aktuell zur Sicherheitspolitik (I-96), Landesverteidigungsakademie, Wien (November 1996)

 

Die Konfliktentwicklung im südslawisch-albanischen Raum. Grenzen und Optionen der Staatengemeinschaft zur Konfliktsteuerung, Info zur Sicherheitspolitik (8), Landesverteidigungsakademie, Wien (Juli 1998)

 

Beitrag in: P. Vuk (ed.), Aktuelle Entwicklungen in den österreichischen Streitkräften, Slowenisches Verteidigungsministerium, Centre for Security Studies, Ljubljana (September 1998)

 

Sloweniens Vorbereitungen auf die angestrebte NATO-Mitgliedschaft, Bundesinstitut für Ostwissenschaftliche Studien 8-1999, Köln (1999)

 

Towards a Common European Policy on Security and Defence: An Austrian View of Challenges for the ‘Post-Neutrals’, Institute for Security Studies - WEU Occasional Paper (9), Paris (October 1999)

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4. Articles und Kommentare

 

Zahlreiche Artikel in der Österreichischen Militärischen Zeitschrift (ÖMZ), auf die Konfliktanalyse im ehemaligen Jugoslawien, Albanien, Ethiopien und Westsahara konzentriert.

 

‘Der Begriff des bewaffneten Konfliktes’, Österreichische Militärische Zeitschrift 1/92, S.. 45 - 51

 

‘Zum Primat der Politik’, ÖMZ 3/94, S. 253 - 258

 

‘Die Krise des Heeres als Krise des Staates’, ÖMZ 1/96, S. 13 - 20

 

‘Die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Eine Herausforderung für die ‘Post-Neutralen’. Eine Einschätzung aus österreichischer Sicht’, ÖMZ 1/2000, S. 27 - 40

 

The Yugoslav ConflictWhere Will It End?’, International Defense Review 12/1991, S. 1319

 

‘La Yougoslavie, fin ou début d’une catastrophe?’, L’Autriche Presente 2/92, S. 5

 

‘Mitteleuropäische Sicherheitspolitik’, Allgemeine Schweizerische Militärzeitschrift (ASMZ - Swiss Military Review) No. 9, September 1997, S. 10

 

‘Das Neutralitätsdilemma. Die österreichische Sicht’, ASMZ No. 6, June 1999, S. 11

 

Verschiedene Kommentare und Analysen in der österreichischen Tageszeitung „Die Presse